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Nordlicht-Tour: was anziehen für die Polarlichtjagd?

Bei der Nordlichtjagd steht man stundenlang still in der Kälte, oft bei minus 10 bis minus 25 Grad im Inland. Das ist etwas völlig anderes als ein Winterspaziergang: Die Kälte kriecht von den Füßen hoch, die Finger frieren beim Fotografieren. Viele Veranstalter in Tromsø und Alta stellen einen Thermoanzug, darunter brauchst du trotzdem Wolle.

  • 27

    Dinge auf der Liste

  • 15

    Pflicht

  • 6

    Empfohlen

Wird meist gestellt

Diese Ausrüstung stellen die meisten Veranstalter. Frag bei der Buchung nach, was inklusive ist.

  • Thermoanzug (Overall)
  • Gefütterte Winterstiefel
  • Kamerastativ

Worauf es ankommt

  • Merino-Funktionsunterwäsche

    Die unterste Schicht entscheidet, ob man trocken und warm bleibt. Merinowolle wärmt auch feucht und riecht nach mehreren Tagen nicht.

    Tipp: Gewicht 200 g/m² für den Winter, 150 g/m² für Sommer und Übergangszeit. Keine Baumwolle.

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  • Gefütterte Winterstiefel

    Bei minus 15 Grad und mehr frieren die Füße zuerst, vor allem beim Stehen unter dem Nordlicht. Gefütterte, wasserdichte Stiefel mit dicker Sohle isolieren gegen die Kälte von unten.

    Tipp: Eine halbe Nummer größer kaufen, damit dicke Wollsocken passen und das Blut zirkuliert. Auf eine Komfortangabe bis mindestens minus 20 Grad achten.

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  • Handwärmer

    Bei minus 20 Grad helfen Wärmepads in Handschuhen und Stiefeln, eine lange Nordlichtnacht durchzustehen. Sie halten auch Kamera-Akkus warm.

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  • Fotohandschuhe mit Klappfingern

    Stativ und Kamera bei minus 15 Grad bedienen, ohne die Hände freizulegen: Mit umklappbaren Fingerkuppen bleiben die Hände im Handschuh.

    Bei Amazon ansehenca. 30 bis 70 €

Tipps für Norwegen

Stillstehen ist das Problem: Rechne mit mehreren Stunden ohne Bewegung. Zieh eine Schicht mehr an, als du für einen Spaziergang bei gleicher Temperatur wählen würdest.

Füße zuerst: Dicke Stiefel eine halbe Nummer größer, zwei Paar Wollsocken und Wärmepads. Kalte Füße beenden jede Nordlichtnacht zuerst.

Finger für die Kamera: Dünne Innenhandschuhe mit Touchscreen-Fingern unter Fäustlingen oder Fotohandschuhe mit Klappfingern. Ersatzakkus in die Innentasche.

Rotlicht: Eine Stirnlampe mit Rotlicht schont die Nachtsicht, auch die der anderen in der Gruppe.

Packliste

15 Pflicht, 6 empfohlen, 6 optional. Hak ab, was schon im Koffer ist.

Schuhe

  • Pflichtmeist gestellt

    Bei minus 15 Grad und mehr frieren die Füße zuerst, vor allem beim Stehen unter dem Nordlicht. Gefütterte, wasserdichte Stiefel mit dicker Sohle isolieren gegen die Kälte von unten.

    Bei Amazon ansehenca. 120 bis 220 €

  • Pflicht

    Gehwege, Parkplätze und Wanderwege sind im Winter oft spiegelglatt, auch in Tromsø und Oslo. Grödel werden über jeden Schuh gezogen und verhindern Stürze.

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Kleidung

  • Pflicht

    Für Pausen am Gipfel, lange Nordlichtnächte und kühle Sommerabende. Leichte Isolationsjacken wärmen stark und lassen sich klein verpacken.

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  • Pflicht

    Wer nachts eine Stunde auf Nordlichter wartet, braucht eine isolierte Hose über der Funktionswäsche. Normale Winterhosen reichen dafür nicht.

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  • Empfohlen

    An der Westküste regnet es an über 200 Tagen im Jahr, im Fjell dreht das Wetter innerhalb einer Stunde. Eine wasserdichte, winddichte Jacke ist das wichtigste Kleidungsstück jeder Norwegenreise.

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  • Optionalmeist gestellt

    Bei Hundeschlitten, Schneemobil und Nordlichttouren im Norden stellen die Veranstalter fast immer einen dicken Overall. Wer auf eigene Faust unterwegs ist, kann ihn in Tromsø oder Alta leihen.

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  • Optional

    Wind am Lift und Temperaturen um minus 10 Grad sind in Trysil, Hemsedal und Geilo im Januar normal. Skibekleidung ist wasserdicht, isoliert und hat Schneefang.

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Schichten und Accessoires

  • Pflicht

    Die unterste Schicht entscheidet, ob man trocken und warm bleibt. Merinowolle wärmt auch feucht und riecht nach mehreren Tagen nicht.

    Bei Amazon ansehenca. 70 bis 150 €

  • Pflicht

    Die wärmende Mittelschicht im Zwiebelprinzip. Auch im Juli liegt die Temperatur im Fjell oft unter 10 Grad.

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  • Pflicht

    Gute Socken verhindern Blasen und kalte Füße. Mindestens ein Paar Wechselsocken gehört in jeden Rucksack.

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  • Pflicht

    Auf dem Fjell und an Deck der Hurtigruten pfeift der Wind auch im Sommer. Eine Mütze wiegt fast nichts und rettet jeden Gipfel.

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  • Pflicht

    Finger kühlen bei Wind und Kälte schnell aus, beim Fotografieren von Nordlichtern besonders. Im Winter Fäustlinge mit dünnen Innenhandschuhen, im Sommer leichte Fingerhandschuhe.

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  • Pflicht

    Schützt Hals und Gesicht vor Wind und Kälte und dient im Sommer als Stirnband oder Mückenschutz für den Nacken.

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  • Empfohlen

    Stativ und Kamera bei minus 15 Grad bedienen, ohne die Hände freizulegen: Mit umklappbaren Fingerkuppen bleiben die Hände im Handschuh.

    Bei Amazon ansehenca. 30 bis 70 €

  • Optional

    Auf dem Schneemobil, im Hundeschlitten und auf Skitour peitscht eisiger Fahrtwind ins Gesicht. Eine dünne Sturmhaube unter Helm oder Mütze schützt vor Erfrierungen an Wangen und Nase.

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  • Optional

    Ein Pullover aus dicker Wolle ist in Norwegen kein Kostüm, sondern Alltagskleidung für kalte Abende, Hütten und Weihnachtsmärkte. Originale von Dale oder Devold halten Jahrzehnte.

    Bei Amazon ansehenca. 90 bis 300 €

Rucksack, Taschen und Trinken

  • Pflicht

    Heißer Tee bei der Nordlichtjagd oder in der Langlaufpause. In Norwegen gehört die Thermoskanne zu jeder Wintertour.

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  • Empfohlen

    Genug Platz für Regenkleidung, Wechselschicht, Proviant und Wasser. Ein Hüftgurt entlastet auf langen Touren wie Trolltunga.

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  • Optional

    Dicke Winterkleidung nimmt im Koffer viel Platz weg. Mit Kompressionsbeuteln passt Daune und Fleece auch ins Handgepäck, Packwürfel halten Ordnung im Camper.

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Orientierung und Sicherheit

  • Pflicht

    Im Winter ist es in Nordnorwegen nur wenige Stunden hell, im Süden auch nur sechs bis sieben. Für die Nordlichtjagd sollte die Lampe Rotlicht haben, das die Nachtsicht schont.

    Bei Amazon ansehenca. 25 bis 70 €

Winter, Schnee und Auto

  • Pflicht

    Bei minus 20 Grad helfen Wärmepads in Handschuhen und Stiefeln, eine lange Nordlichtnacht durchzustehen. Sie halten auch Kamera-Akkus warm.

    Bei Amazon ansehenca. 10 bis 25 €

  • Optionalauch zum Leihen

    Abseits der Loipen sinkt man im Tiefschnee ein. Schneeschuhe lassen sich in vielen Orten leihen, eigene lohnen sich für Vielnutzer.

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Pflege und Schutz

  • Empfohlen

    Kalter Wind und trockene Luft lassen die Lippen im Winter schnell aufspringen.

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Technik

  • Pflicht

    Das Handy ist Karte, Kamera und Notruf zugleich. In der Kälte halten Akkus nur einen Bruchteil so lange.

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  • Pflichtmeist gestellt

    Nordlichter fotografiert man mit mehreren Sekunden Belichtung. Ohne Stativ werden die Bilder unscharf, auch mit dem Handy.

    Bei Amazon ansehenca. 40 bis 150 €

  • Empfohlen

    Bei minus 15 Grad ist ein Kamera-Akku nach einer halben Stunde leer. Zwei Ersatzakkus in der Innentasche warm halten.

    Bei Amazon ansehenca. 20 bis 60 €

Extras

  • Empfohlen

    Auf Schnee und kalten Felsen wird es sonst schnell ungemütlich, bei der Nordlichtjagd wie bei der Gipfelpause.

    Bei Amazon ansehenca. 8 bis 25 €

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Häufige Fragen

Was ziehe ich für eine Nordlicht-Tour an?
Merino-Unterwäsche lang, Fleece oder Daune als Mittelschicht, eine warme Außenschicht oder den gestellten Thermoanzug, dicke Winterstiefel, zwei Paar Wollsocken, Mütze, Fäustlinge mit Innenhandschuhen und Schlauchschal.
Stellen Veranstalter von Nordlicht-Touren Kleidung?
Viele Anbieter in Tromsø und Alta stellen einen Thermoanzug, manche auch Stiefel und heiße Getränke. Frag bei der Buchung nach. Funktionsunterwäsche und Socken bringst du immer selbst mit.
Wie kalt ist es bei der Nordlichtjagd?
An der Küste um Tromsø meist minus 2 bis minus 10 Grad, im Inland (Skibotn, finnische Grenze, Finnmarksvidda) oft minus 15 bis minus 25 Grad.