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Reinebringen: Schuhe und Ausrüstung für die Treppe auf den Lofoten

Der Reinebringen über dem Fischerdorf Reine ist die berühmteste Aussicht der Lofoten. Seit einigen Jahren führt eine Sherpa-Treppe mit knapp 2.000 Steinstufen hinauf, steil, aber gut begehbar. Oben ist der Grat schmal und ausgesetzt. Im Winter wird von der Tour dringend abgeraten, jedes Jahr gibt es Rettungseinsätze.

  • 26

    Dinge auf der Liste

  • 16

    Pflicht

  • 10

    Empfohlen

Die Tour in Zahlen

Region
Lofoten, Nordland
Strecke
4 km
Höhenmeter
450 m
Dauer
2,5 Stunden
Saison
Mai bis Oktober

Start: Treppe an der E10 südlich von Reine, Parken in Reine

Gerundete Richtwerte. Prüfe vor der Tour Wetter und Wegzustand.

Alles zur Wanderung: Reinebringen

Worauf es ankommt

  • Wanderstöcke

    Entlasten Knie beim Abstieg über Steinstufen und geben bei Flussquerungen und auf Schnee Halt.

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  • Wanderschuhe (knöchelhoch, wasserdicht)

    Norwegische Wege sind oft nass, steinig und wurzelig. Knöchelhohe Schuhe mit fester Sohle und Membran halten die Füße trocken und geben auf Geröll und Sherpa-Treppen Halt.

    Tipp: Vor der Reise mindestens 30 bis 50 Kilometer einlaufen. Profilsohle (z. B. Vibram) und Gore-Tex oder vergleichbare Membran.

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  • Daunen- oder Kunstfaserjacke

    Für Pausen am Gipfel, lange Nordlichtnächte und kühle Sommerabende. Leichte Isolationsjacken wärmen stark und lassen sich klein verpacken.

    Tipp: Kunstfaser bleibt auch feucht warm und ist an der regnerischen Westküste die robustere Wahl, Daune ist leichter.

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Tipps für Norwegen

Stöcke für den Abstieg: Rund 2.000 hohe Stufen hinunter gehen auf die Knie. Wanderstöcke machen den Abstieg deutlich angenehmer.

Kein Wasser unterwegs: Ein Liter pro Person reicht meist, im Sommer bei Sonne mehr.

Mitternachtssonne: Viele laufen im Juni abends hinauf. Eine warme Schicht für den Gipfel einpacken, eine Stirnlampe ist dann nicht nötig.

Packliste

16 Pflicht, 10 empfohlen, 0 optional. Hak ab, was schon im Koffer ist.

Schuhe

  • Pflicht

    Norwegische Wege sind oft nass, steinig und wurzelig. Knöchelhohe Schuhe mit fester Sohle und Membran halten die Füße trocken und geben auf Geröll und Sherpa-Treppen Halt.

    Bei Amazon ansehenca. 150 bis 250 €

Kleidung

  • Pflicht

    An der Westküste regnet es an über 200 Tagen im Jahr, im Fjell dreht das Wetter innerhalb einer Stunde. Eine wasserdichte, winddichte Jacke ist das wichtigste Kleidungsstück jeder Norwegenreise.

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  • Pflicht

    Bei Dauerregen und nassem Gebüsch ist die Wanderhose nach einer Stunde durch. Eine Regenhose mit seitlichen Reißverschlüssen zieht man über die Schuhe an.

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  • Pflicht

    Jeans und Baumwolle bleiben nass und kühlen aus. Eine elastische, schnell trocknende Wanderhose ist auf jeder Tour angenehmer.

    Bei Amazon ansehenca. 60 bis 130 €

  • Empfohlen

    Für Pausen am Gipfel, lange Nordlichtnächte und kühle Sommerabende. Leichte Isolationsjacken wärmen stark und lassen sich klein verpacken.

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Schichten und Accessoires

  • Pflicht

    Die wärmende Mittelschicht im Zwiebelprinzip. Auch im Juli liegt die Temperatur im Fjell oft unter 10 Grad.

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  • Pflicht

    Gute Socken verhindern Blasen und kalte Füße. Mindestens ein Paar Wechselsocken gehört in jeden Rucksack.

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  • Pflicht

    Auf Kjerag, Romsdalseggen oder Besseggen zieht man sich an Ketten und über raue Felsen. Robuste Handschuhe mit Lederbesatz schützen die Hände und geben sicheren Griff.

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  • Empfohlen

    Die unterste Schicht entscheidet, ob man trocken und warm bleibt. Merinowolle wärmt auch feucht und riecht nach mehreren Tagen nicht.

    Bei Amazon ansehenca. 70 bis 150 €

  • Empfohlen

    Auf dem Fjell und an Deck der Hurtigruten pfeift der Wind auch im Sommer. Eine Mütze wiegt fast nichts und rettet jeden Gipfel.

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  • Empfohlen

    Finger kühlen bei Wind und Kälte schnell aus, beim Fotografieren von Nordlichtern besonders. Im Winter Fäustlinge mit dünnen Innenhandschuhen, im Sommer leichte Fingerhandschuhe.

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  • Empfohlen

    Schützt Hals und Gesicht vor Wind und Kälte und dient im Sommer als Stirnband oder Mückenschutz für den Nacken.

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Rucksack, Taschen und Trinken

  • Pflicht

    Genug Platz für Regenkleidung, Wechselschicht, Proviant und Wasser. Ein Hüftgurt entlastet auf langen Touren wie Trolltunga.

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  • Pflicht

    Auch Rucksäcke mit beschichtetem Stoff werden bei norwegischem Dauerregen an den Nähten nass.

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  • Pflicht

    Leitungswasser ist in Norwegen überall trinkbar, auf vielen Touren füllt man an Bächen nach. Eine Flasche spart Geld und Plastik.

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  • Empfohlen

    Schlafsack, Wechselkleidung und Elektronik bleiben trocken, auch wenn der Rucksack durchweicht, im Kajak Wasser steht oder beim Bootsausflug Gischt kommt.

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Übernachtung

  • Pflicht

    Im Juni und Juli wird es in Nordnorwegen nicht dunkel (Mitternachtssonne), auch im Süden nur kurz. Ohne Maske schlafen viele schlecht.

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Orientierung und Sicherheit

  • Pflichteinmal pro Gruppe

    Blasenpflaster, Tape und eine Rettungsdecke gehören auf jede Tour. Bis Hilfe im Fjell eintrifft, kann es Stunden dauern.

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  • Pflicht

    Wiegt 50 Gramm und hält bei einer Verletzung im Fjell warm, bis Hilfe kommt.

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  • Empfohlen

    Im Nebel sind die roten T-Markierungen der DNT schnell verschwunden, und Handyempfang gibt es im Fjell nicht überall. Karte (Norgeskart, Nordeca) und Kompass als Backup zur App.

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  • Empfohlen

    Entlasten Knie beim Abstieg über Steinstufen und geben bei Flussquerungen und auf Schnee Halt.

    Bei Amazon ansehenca. 40 bis 120 €

Pflege und Schutz

  • Pflicht

    Von Juni bis August gibt es an Seen, Mooren und in Nordnorwegen sehr viele Mücken und Kriebelmücken (Knott). Milde Mittel aus der Drogerie reichen oft nicht.

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  • Pflicht

    Die Sonne steht im Sommer bis zu 24 Stunden am Himmel, Schnee und Wasser reflektieren das Licht. Sonnenbrand im Fjell ist häufig.

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  • Empfohlen

    In Mückengebieten wie der Finnmark oder der Hardangervidda im Juli die einzige Rettung bei Pausen und beim Angeln.

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  • Empfohlen

    Schneefelder, Wasser und die tief stehende Sonne blenden stark. Eine Sportsonnenbrille schützt auch vor Wind.

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Technik

  • Pflicht

    Das Handy ist Karte, Kamera und Notruf zugleich. In der Kälte halten Akkus nur einen Bruchteil so lange.

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Die Links führen zu einer Suche bei Amazon. Preise sind grobe Richtwerte für solide Mittelklasse.

Reinebringen in anderen Jahreszeiten

Reinebringen im Frühling und Herbst

Auf eigene Faust möglich

Bis Ende September gut begehbar. Ab Oktober bringen Herbststürme Nässe und Eis auf die Stufen, dann wird es gefährlich.

Zusätzlich oder wichtiger als im Sommer

  • Daunen- oder KunstfaserjackePflicht

    Für Pausen am Gipfel, lange Nordlichtnächte und kühle Sommerabende. Leichte Isolationsjacken wärmen stark und lassen sich klein verpacken.

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  • Merino-FunktionsunterwäschePflicht

    Die unterste Schicht entscheidet, ob man trocken und warm bleibt. Merinowolle wärmt auch feucht und riecht nach mehreren Tagen nicht.

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  • Warme MützePflicht

    Auf dem Fjell und an Deck der Hurtigruten pfeift der Wind auch im Sommer. Eine Mütze wiegt fast nichts und rettet jeden Gipfel.

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  • Warme Handschuhe oder FäustlingePflicht

    Finger kühlen bei Wind und Kälte schnell aus, beim Fotografieren von Nordlichtern besonders. Im Winter Fäustlinge mit dünnen Innenhandschuhen, im Sommer leichte Fingerhandschuhe.

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  • StirnlampePflicht

    Im Winter ist es in Nordnorwegen nur wenige Stunden hell, im Süden auch nur sechs bis sieben. Für die Nordlichtjagd sollte die Lampe Rotlicht haben, das die Nachtsicht schont.

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  • GamaschenEmpfohlen

    Auf nassen Moorpassagen, in Schnee und bei Flussquerungen halten Gamaschen Wasser und Matsch aus den Schuhen.

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  • ThermosflascheEmpfohlen

    Heißer Tee bei der Nordlichtjagd oder in der Langlaufpause. In Norwegen gehört die Thermoskanne zu jeder Wintertour.

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Reinebringen im Winter

Nicht empfohlen oder gesperrt

Von Oktober bis Mai wird dringend abgeraten: vereiste Stufen, Wechten am Grat und Lawinengefahr. Jedes Jahr gibt es Rettungseinsätze.

Häufige Fragen

Welche Schuhe für den Reinebringen?
Feste Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle. Die Steinstufen sind oft nass, Turnschuhe rutschen besonders beim Abstieg.
Kann man den Reinebringen im Winter besteigen?
Davon wird dringend abgeraten. Die Stufen sind vereist, am Grat bilden sich Wechten und es besteht Lawinengefahr.