Oslo im Winter und Sommer: was anziehen?
Oslo hat ein kontinentaleres Klima als die Westküste: Die Winter sind kalt und schneereich mit minus 5 bis minus 10 Grad, die Sommer warm und sonnig. Im Winter sind Gehwege und Treppen oft spiegelglatt, Norweger tragen dann Spikes unter den Schuhen. Im Sommer badet man im Oslofjord.
25
Dinge auf der Liste
11
Pflicht
9
Empfohlen
Worauf es ankommt
Grödel / Schuhspikes
Gehwege, Parkplätze und Wanderwege sind im Winter oft spiegelglatt, auch in Tromsø und Oslo. Grödel werden über jeden Schuh gezogen und verhindern Stürze.
Tipp: Modelle mit Ketten und Zacken (Grödel) für Wanderwege, leichte Gummispikes reichen für die Stadt.
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Gefütterte Winterstiefel
Bei minus 15 Grad und mehr frieren die Füße zuerst, vor allem beim Stehen unter dem Nordlicht. Gefütterte, wasserdichte Stiefel mit dicker Sohle isolieren gegen die Kälte von unten.
Tipp: Eine halbe Nummer größer kaufen, damit dicke Wollsocken passen und das Blut zirkuliert. Auf eine Komfortangabe bis mindestens minus 20 Grad achten.
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Daunen- oder Kunstfaserjacke
Für Pausen am Gipfel, lange Nordlichtnächte und kühle Sommerabende. Leichte Isolationsjacken wärmen stark und lassen sich klein verpacken.
Tipp: Kunstfaser bleibt auch feucht warm und ist an der regnerischen Westküste die robustere Wahl, Daune ist leichter.
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Tipps für Norwegen
Spikes für die Stadt: Die Bürgersteige in Oslo sind im Winter oft vereist, besonders bei Tauwetter. Leichte Spikes zum Überziehen gibt es auch in jedem Supermarkt.
Langlauf in der Stadt: Mit der T-Bane fährt man in 30 Minuten in die Nordmarka zu beleuchteten Loipen. Leihski gibt es am Holmenkollen.
Sommer am Fjord: Im Juli und August sind 25 Grad möglich, Badesachen einpacken. Abends am Wasser wird es trotzdem frisch.
Packliste
11 Pflicht, 9 empfohlen, 5 optional. Hak ab, was schon im Koffer ist.
Schuhe
- Pflicht
Bei minus 15 Grad und mehr frieren die Füße zuerst, vor allem beim Stehen unter dem Nordlicht. Gefütterte, wasserdichte Stiefel mit dicker Sohle isolieren gegen die Kälte von unten.
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- Pflicht
Gehwege, Parkplätze und Wanderwege sind im Winter oft spiegelglatt, auch in Tromsø und Oslo. Grödel werden über jeden Schuh gezogen und verhindern Stürze.
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Kleidung
- Pflicht
An der Westküste regnet es an über 200 Tagen im Jahr, im Fjell dreht das Wetter innerhalb einer Stunde. Eine wasserdichte, winddichte Jacke ist das wichtigste Kleidungsstück jeder Norwegenreise.
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- Pflicht
Für Pausen am Gipfel, lange Nordlichtnächte und kühle Sommerabende. Leichte Isolationsjacken wärmen stark und lassen sich klein verpacken.
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- Optional
Wer nachts eine Stunde auf Nordlichter wartet, braucht eine isolierte Hose über der Funktionswäsche. Normale Winterhosen reichen dafür nicht.
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Schichten und Accessoires
- Pflicht
Die unterste Schicht entscheidet, ob man trocken und warm bleibt. Merinowolle wärmt auch feucht und riecht nach mehreren Tagen nicht.
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- Pflicht
Die wärmende Mittelschicht im Zwiebelprinzip. Auch im Juli liegt die Temperatur im Fjell oft unter 10 Grad.
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- Pflicht
Gute Socken verhindern Blasen und kalte Füße. Mindestens ein Paar Wechselsocken gehört in jeden Rucksack.
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- Pflicht
Auf dem Fjell und an Deck der Hurtigruten pfeift der Wind auch im Sommer. Eine Mütze wiegt fast nichts und rettet jeden Gipfel.
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- Pflicht
Finger kühlen bei Wind und Kälte schnell aus, beim Fotografieren von Nordlichtern besonders. Im Winter Fäustlinge mit dünnen Innenhandschuhen, im Sommer leichte Fingerhandschuhe.
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- Pflicht
Schützt Hals und Gesicht vor Wind und Kälte und dient im Sommer als Stirnband oder Mückenschutz für den Nacken.
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- Optional
Ein Pullover aus dicker Wolle ist in Norwegen kein Kostüm, sondern Alltagskleidung für kalte Abende, Hütten und Weihnachtsmärkte. Originale von Dale oder Devold halten Jahrzehnte.
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Rucksack, Taschen und Trinken
- Empfohlen
Genug Platz für Regenkleidung, Wechselschicht, Proviant und Wasser. Ein Hüftgurt entlastet auf langen Touren wie Trolltunga.
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- Empfohlen
Leitungswasser ist in Norwegen überall trinkbar, auf vielen Touren füllt man an Bächen nach. Eine Flasche spart Geld und Plastik.
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- Empfohlen
Heißer Tee bei der Nordlichtjagd oder in der Langlaufpause. In Norwegen gehört die Thermoskanne zu jeder Wintertour.
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- Optional
Dicke Winterkleidung nimmt im Koffer viel Platz weg. Mit Kompressionsbeuteln passt Daune und Fleece auch ins Handgepäck, Packwürfel halten Ordnung im Camper.
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Übernachtung
- Empfohlen
Im Juni und Juli wird es in Nordnorwegen nicht dunkel (Mitternachtssonne), auch im Süden nur kurz. Ohne Maske schlafen viele schlecht.
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Orientierung und Sicherheit
- Pflicht
Im Winter ist es in Nordnorwegen nur wenige Stunden hell, im Süden auch nur sechs bis sieben. Für die Nordlichtjagd sollte die Lampe Rotlicht haben, das die Nachtsicht schont.
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Winter, Schnee und Auto
- Empfohlen
Bei minus 20 Grad helfen Wärmepads in Handschuhen und Stiefeln, eine lange Nordlichtnacht durchzustehen. Sie halten auch Kamera-Akkus warm.
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Pflege und Schutz
- Empfohlen
Die Sonne steht im Sommer bis zu 24 Stunden am Himmel, Schnee und Wasser reflektieren das Licht. Sonnenbrand im Fjell ist häufig.
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- Empfohlen
Schneefelder, Wasser und die tief stehende Sonne blenden stark. Eine Sportsonnenbrille schützt auch vor Wind.
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- Empfohlen
Kalter Wind und trockene Luft lassen die Lippen im Winter schnell aufspringen.
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- Optional
Von Juni bis August gibt es an Seen, Mooren und in Nordnorwegen sehr viele Mücken und Kriebelmücken (Knott). Milde Mittel aus der Drogerie reichen oft nicht.
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Technik
- Empfohlen
Das Handy ist Karte, Kamera und Notruf zugleich. In der Kälte halten Akkus nur einen Bruchteil so lange.
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- Optional
Bei minus 15 Grad ist ein Kamera-Akku nach einer halben Stunde leer. Zwei Ersatzakkus in der Innentasche warm halten.
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Häufige Fragen
- Brauche ich Spikes in Oslo?
- Im Winter sehr oft. Gehwege, Treppen und Parks sind bei Tauwetter und Frost spiegelglatt. Leichte Spikes zum Überziehen reichen für die Stadt.
- Wie kalt ist es in Oslo im Winter?
- Im Januar und Februar meist um minus 4 Grad im Tagesmittel, an kalten Tagen minus 10 bis minus 15 Grad.